Zen (Chan)

Was ist Zen?

Die Zen Lehre ist die höchste Kunst der Shaolin, um zur Erleuchtung zu gelangen. Diese Zen Lehre wurde von Bodhidharma ca. 500 n.Chr. an die Shaolin Mönche weitergegeben.

"You need not wait to live your life fully in the future; you live your life fully now. This is Zen, an essential aspect of our Shaolin training. For example, when you eat your breakfast every morning, you are fully aware of your eating your breakfast and enjoying it. You don't have to enjoy your breakfast the next day. If you have something important to do, you do it now and enjoy doing it; you don't say you will do it tomorrow. This is living our Shaolin arts. "

Grandmaster Wong Kiew Kit

Die Lehre

Dieses Erwachen ist plötzlich und direkt: man stößt zum Ursprung aller Dinge, man erkennt die kosmische Realität, und Ursachen und Wirkungsprinzipien sind auf einmal klar vor Augen.

Die Dualität löst sich auf.

Dieser Zustand wird auch wu in chinesisch oder satori in japanisch benannt. Mit diesem Erwachen und dieser Erkenntnis tritt man aus dem Leidenskreislauf des Menschen aus. Dies ist ein erklärtes Ziel in der Buddhalehre, wie es von seinem Begründer Gautama Buddha überliefert wurde.

Alles ist der Vergänglichkeit (in pali annica genannt) unterworfen, darum nicht real und alles nur eine Illusion. Wenn man durch das Erwachen von dieser Illusion befreit ist, wird die Anhaftung an die sogenannte reale Welt, durch diese selbst erfahrene Erkenntnis abgelegt. Keine Anhaftung besitzen ist gleichbedeutend mit dem Ausstieg aus dem Rad der Wiedergeburten, da man wieder in das Alleine, das Universelle, das Dao, in den Himmel, in das Nirvana eingeht.

Der Weg

Nach den Worten von Gautama Buddha (Buddha ist ein Ausdruck für einen Erwachten) ist der Weg der buddhistischen Lehre durch folgendes komplett beschrieben:

Vermeide alles Böse,
tue Gutes,
reinige deinen Geist.

Die ersten beiden Zeilen sind die moralischen Fundamente, die es auch in anderen Lehren gibt. Mit: "reinige deinen Geist" war der praktische Teil der Lehre gemeint, die Meditation.

Also waren die Anfänge der Lehre von Gautama Buddha immer mit der Meditation verbunden.

Diesen Weg zu gehen wird jedem Schüler des Shaolin Wahnam Institutes angeraten, indem er unsere "10 Shaolin Gebote" bei Mitgliedschaft entgegen nimmt, sie somit akzeptiert und praktiziert.

Die Praxis

Wie in den meisten Meditationen wird sich auch bei Zazen im Lotussitz oder halben Lotussitz, d.h. mit beiden Beinen oder einem Bein gekreuzt, hingesetzt. Die Wirbelsäule ist entspannt aufgerichtet und der Atem fließt natürlich. Der Geist (Gedanken) wird angehalten.

Zazen

Alle Gedanken ausschalten, nur das "Hier & Jetzt" zählt, zur Ruhe kommen, loslassen, sitzen, einatmen ausatmen, nicht mehr nicht weniger.

Im Shaolin Wahnam Institut wird in jedem Kung Fu Training, im Taijiquan und auch bei Chi Kung die stehende Meditation praktiziert.

Es wird aber auch eine extra geleitete Meditation für Mitglieder angeboten, hierzu siehe bei Kursprogramm nach.